Trockennetze
Platzsparend und schonend trocknen
Trockennetze gehören zur Grundausstattung beim Trocknen von Cannabis. Sie ermöglichen eine schonende, gleichmäßige Trocknung ohne dass Blüten an Ästen hängen und sich verformen. Mehrlagige Netze nutzen den Platz im Growzelt optimal aus und sorgen für gute Luftzirkulation von allen Seiten. Eine günstige, bewährte Lösung, die sich in fast jede Cannabis Trockenbox oder jedes Growzelt integrieren lässt.
Vorteile der Trockennetze
Hängende Blüten verformen sich an den Aufhängepunkten und trocknen ungleichmäßig. Im Trockennetz liegen sie flach und gleichmäßig, was Trichome schont und für ein besseres Endresultat sorgt.
Mehrlagige Trockennetze lassen sich übereinander stapeln und nutzen so den vertikalen Platz im Growzelt optimal aus. Ideal für alle, die auf wenig Raum viel trocknen wollen.
Das offene Mesh-Gewebe ermöglicht Luftzirkulation von allen Seiten gleichzeitig. Das verkürzt die Trocknungszeit und reduziert das Schimmelrisiko, besonders wichtig bei größeren Mengen.
Produkt- und Shop-Empfehlungen
Trockennetze gibt es in vielen Varianten, von einlagig bis mehretagig, von klein bis groß. Es lohnt sich also, verschiedene Produkte und Grow-Shops miteinander zu vergleichen.
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Günstige Trockennnetze bei:

Hinweis: Bei der Abbildung handelt es sich um ein Symbolfoto.
Grow Trockennetz oder aufhängen: Was ist besser?
Wer Cannabis zum ersten Mal trocknet, steht oft vor der Frage: Blüten kopfüber aufhängen oder im Trocknungsnetz trocknen? Beide Methoden funktionieren, haben aber unterschiedliche Stärken.
Das Aufhängen ganzer Zweige gilt als die klassische und schonendste Methode. Die Blüten trocknen langsam und gleichmäßig, da Feuchtigkeit über die Stiele kontrolliert abgegeben wird. Langsam getrocknete Buds haben in der Regel mehr Aroma und sorgen für einen weicheren Rauch. Allerdings benötigt diese Methode viel Platz und eignet sich vor allem fürs anschließende Trockentrimmen.
Das Grow Trockennetz hingegen ist die bessere Wahl, wenn der Platz begrenzt ist oder wenn bereits nass getrimmt wurde. Die einzelnen Blüten werden einfach auf die Etagen des Kräutertrockners verteilt und trocknen dort gleichmäßig von allen Seiten. Zu beachten ist jedoch, dass nassgetrimmte Buds im Netz tendenziell etwas schneller trocknen als am Ast, was ein längeres Curing danach (beispielsweise im Boveda CVault oder Purize Humidor) sinnvoll machen kann.
Cannabis schonend trocknen: So verwendest du das Trocknungsnetz richtig
Die wichtigste Regel beim Trocknungsnetz ist Abstand halten. Blüten, die sich berühren, trocknen ungleichmäßig und bilden leichter Schimmel. Verteile die Buds deshalb locker auf den Etagen und vermeide Überlappungen konsequent.
Außerdem empfiehlt es sich, die Blüten alle ein bis zwei Tage leicht zu wenden, damit alle Seiten gleichmäßig Luft bekommen. Für optimale Ergebnisse sollte Cannabis bei Temperaturen zwischen 18 und 22 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 % getrocknet werden.
Ein Thermo-Hygrometer hilft dabei, diese Werte konstant im Blick zu behalten. Einen direkten Luftstrom auf die Blüten solltest du vermeiden. Ein sanft umlaufender Ventilator im Growzelt reicht völlig aus und verhindert Staunässe, ohne die Blüten zu schnell auszutrocknen. Die Trocknungsdauer liegt je nach Umgebungsbedingungen und Größe der Buds in der Regel zwischen 10 und 23 Tagen.
Trockennetz kaufen: Worauf du achten solltest
Für kleinere Ernten reicht oft ein Netz mit wenigen Etagen, bei größeren Mengen sind sechs oder acht Etagen sinnvoller. Der übliche Durchmesser liegt zwischen 60 und 90 cm. Du solltest das Trockennetz lieber etwas großzügiger wählen, damit die Blüten nicht zu eng liegen.
Beim Material ist atmungsaktives Mesh-Gewebe Pflicht. Es lässt Luft von allen Seiten zirkulieren und lässt sich nach der Ernte einfach reinigen. Billiges Material neigt dazu, sich schnell zu verziehen oder Reißverschlüsse gehen kaputt.
Manche Trockennetze haben abnehmbare Etagen, was praktisch ist, wenn du nicht alle Ebenen gleichzeitig nutzen willst.
Die meisten Trockennetze lassen sich über Klettbänder oder Haken direkt im Growzelt oder Trockenzelt befestigen. Wer kein Zelt nutzt, kann das Netz auch an einer Stange oder einem Deckenhaken aufhängen.
Kritik und ehrliche Einschätzung
Ein häufig diskutierter Kritikpunkt: Trichome bleiben am Netzgewebe hängen und gehen verloren. Das stimmt grundsätzlich, lässt sich aber minimieren, indem man eine saubere Unterlage unter das Netz legt, um abgefallene Trichome und Blütenteile aufzufangen.
Außerdem trocknen die Blüten in Trockennetzen tendenziell etwas schneller als beim Aufhängen ganzer Äste. Das ist praktisch, kann aber bei sehr trockener Umgebungsluft dazu führen, dass die Blüten zu schnell austrocknen. Wer das vermeiden will, sollte Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Trockenraum besonders im Auge behalten.
Unterm Strich ist ein Trockennetz für die meisten Homegrower die praktischste Lösung, solange man die Grundregeln beachtet.
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